How to unfuck your mind. In 8 Schritten

Wann warst Du das letzte Mal so blockiert, das gar nichts mehr ging? Hast Dir gedacht: Ok, wow, alles wird zu viel. Die gedankliche Todo-Liste wird immer länger. Die Aufgaben komplexer und Du scheinst nur noch ein Hamster im Rädchen, ständig unterwegs, ständig am Arbeiten? Vielleicht hast Du Dir seit Jahren keine echte Pause gegönnt?

Oder hast Du Ängste oder Sorgen, die Du nicht immer rational erklären kannst. Vielleicht sind Deine Erwartungen an Dich und andere sind auch mal so hoch, dass es zu Streit führt und Stress auslöst?

Manchmal hilft dann Urlaub, oder mit jemandem darüber zu sprechen.Manchmal aber auch nicht und das Gefühl seine Selbstbestimmung immer mehr abzugeben steigt.

Wie also vorgehen? Im ersten Schritt- erkennen wenn Blockaden auftreten. Die gute Nachricht: manchmal sind Lösungen überraschend einfach.

Neues macht erstmal unsicher

Carmen Reuter, Mindfuck Coach und Speakerin, hat uns mit ihrem Vortrag zum Thema Selbstsabotage reihenweise zum Lachen gebracht.

Anhand wunderbarer Beispielen aus dem Leben erklärte sie, was ein Mindfuck so anstellt.

Da ist dieser tolle Junge oder dieses besondere Mädchen, das einen zur Party eingeladen hat. Man kennt nur diese eine Person, will aber unbedingt die Chance nutzen. Als Erstes kommt der Kampf: gehe ich überhaupt hin und setze mich dem aus, oder täusche ich doch besser Kopfweh vor? Ich hab aber nichts zum anziehen! Niemand wird mit mir sprechen wollen! Was sage ich blos? Was wenn ich alle langweilte? Oder etwas Dummes sage und mich bis auf die Knochen blamiere? Panik setzt ein. Wer nicht einmal eine Party übersteht, wird auch keinen Businesspitch hinbekommen, oder?

Kurzer Realitätscheck: alle Armen und Beine noch da? Sehr gut!

Die Evolution nimmt da eine Abkürzung in unseren Gedanken: eine unbekannte bedrohliche Situation! Kann ich mir leisten wegen Fehlverhalten von der Gruppe ausgeschlossen zu werden? Ohne Nahrung alleine zurückzubleiben? Auf keine Fall! Fliehen oder Kämpfen!  Und manchmal blamiert man sich dann tatsächlich noch vor lauter Stress.

Wir treiben es mal zusammen auf die Spitze: was wäre denn das Schlimmste, was auf dieser Party passieren könnte.

Alle verlassen auf einen Schlag fluchtartig den Raum? Zeigen mit den Händen auf einen und rufen im Chor „Langweiler/in“? Vielleicht bekommt die Gastgeberin sogar per Eule einen schreienden Brief aus Hogwarts: „Übrigens, Albus Dumbledore findet den Marcel auch richtig blöd“?

Irgendwie wenig wahrscheinlich.

Und überhaupt: Selbst wenn man jemanden langweilen oder abschrecken würde, vielleicht beruht es ja auf Gegenseitigkeit 😉

Was ist hier eigentlich Phase?

Kurze Analyse der Mindfucks:

Welche MF sind da am Werk? Ich finde mindestens einen KatastrophenMF und einen SelbstverleungnungsMF,… findest Du noch weitere?

Liste der Mindfucks mit eigenen Erklärungen, findest Du hier

Schlachtplan „Kopf frei“

  1. Blockade finden.
  2. Blockade benennen.
  3. Überlegen, woher es ursprünglich kommen könnte. (Erziehung, Erfahrungen, Erwartungen anderer, uä)
  4. Loslassen was einem nicht mehr dient
  5. Neue Glaubenssätze als Gewohnheiten entwickeln.
  6. In der Anwendung nachsichtig mit sich sein.
  7. Bei Auftreten negative Gedanken auf die Spitze treiben.
  8. Darüber lachen!

Es gibt hinter dem „Berg“ also einen Schatz: ein neues Lebensgefühl!
Das Mindfuck Modell kann auch hilfreich sein, andere besser zu verstehen.

Immer wieder ein bischen anders

Vielleicht erkennst Du Dich aber auch in der folgenden Beschreibung wieder:

Ich bin jemand der/die:

  • sehr viel nachdenkt
  • sich mehr zu Herzen nimmt als andere
  • viel grübelt
  • manchmal abends vor lauter Gedanken nicht einschlafen kann
  • Lebensmittel nicht immer gleich gut verträgt
  • Einen oder mehrere starke Sinne besitzt
  • ein reiches inneres Gefühlsleben hat, das aber auch belastend sein kann
  • sehr gut zuhören kann
  • jeden Fehler findet
  • den Impuls hat bis zur Perfektion an etwas zu arbeiten
  • ein starkes Gerechtigkeitsempfinden hat.

Wenn diesen Eigenschaften Dich gut beschreiben, könntest Du hochsensitiv sein (auch hochsensibel genannt). Man schätzt diese auf etwa 10-15% der Bevölkerung.

Oft haben diese Menschen durch ihre niedrigere Reizschwelle einen hohen Stresslevel.

Aber auch ein hohes Potential und viele Stärken, die sie bei günstigen Bedingungen in Vorteile verwandeln lassen!

Bücher

Carmens Buchtipps:

Mindfuck generell:

https://www.amazon.de/dp/B005TGZRT4/

Mindfuck JOB:

https://www.amazon.de/Mindfuck-Job-Selbstblockaden-entfalten-berufliches-ebook/dp/B00WFILMB6/

Meine Buchtipps:

https://www.amazon.de/Die-Berufung-Hochsensible-Gratwanderung-Zusammenbruch/dp/3981571142/

https://www.amazon.de/Hochsensibel-wirkliches-Potenzial-umfangreichem-Selbsttest/dp/3424152935/

Gibt’s natürlich nicht nur auf Amazon, sondern auch beim Buchladen Deines Vertrauens 😉

Danke Carmen, für diesen tollen Impuls!

Helena für DHPRENEUR

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