Heiß, heißer, Change Kitchen

Einmal nach ganz oben, bitte

Am 15.11.17 sah das Cafe Horizonte der DHBW Mannheim überraschend anders aus als sonst. Das Cafe im obersten Stock bot an diesem Abend nicht nur  Essen und Getränke, sondern auch Ideen.

In unserem Podiumsgespräch traf unsere Kollegin Lilli auf Verfechter_innen  des Social Entrepreneurships.

Das Panel bestand aus Jürgen Schöntauf, Benjamin Zierock, Georg Fischer, Christian Röser und Daniela Röcker sowie Katrin Willert von der DHBW Mannheim.

Mit den Gästen präsentierten sich sehr unterschiedliche Perspektiven, aber die Werte schienen im Großen und Ganzen ähnliche zu sein.

Am Ende des Artikels erwartet Euch der Live-Mitschnitt (oder ihr geht direkt zu YouTube und abonniert uns gleich)!

Workshops: jetzt in die Vollen

Nach Dikussion und Publikumsfragen gab es eine fantastische Kürbissuppe (Danke an das Studierendenwerk!).

Während dem Essen konnte man sich noch einmal überlegen, welcher der drei Workshops es sein sollte:

Daniela Röcker mit “Circular Thinking – Wie wir Wirtschaft und Unternehmen rund machen und die Welt ganz nebenbei zum Great-Place-to-be wird”
Benjamin Zierock mit “Zack Bämm! Von der eigenen Ideenskizze zum begeisternden Pitch!”
Cristian Röser vom Starkmacher e.V.  mit “Das passt! Unternehmer-Innentum und Entscheidungen – Von Werten, Zielen und Bauchgefühl”

Bei diesen spannenden Themen war es schwer sich zuentscheiden. Ich bin in Christians Workshop gegangen. Sein Beitrag zur Podiumsdiskussion hatte mich besonders neugierig gemacht. Er begann mit verschiedenen Experimenten, die uns zum Reflektieren anregten.

Quer über den Daumen gepeilt

“Nimm die Umgebung wahr und drehe dich ganz langsam und aufmerksam nach aussen, soweit du kannst.
Was hast du dabei wahrgenommen, und wo bleibst du stehen?”

Wenn Du gerade Zeit hast, probiere es gerne einmal aus und dann noch einmal, um zu vergleichen.

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Was ist Dir beim zweiten Mal im Vergleich zum ersten Mal aufgefallen?
Im Workshop kamen alle beim zweiten Mal weiter als beim ersten.
Auch die Bewegung an sich war vertrauter und konnte besser ausgeführt werden.

Dieses kleines Experiment zeigt beispielsweise, wie sich Menschen bei wiederholtem Versuchen entwickeln und lernen.  Dass sie beim 2ten Versuch selbstbewusster sind, weil sie die Erfahrung bereits kennen. Vor allem aber, dass sie beim zweiten Mal ein Stück weiterkommen.

Wovon wünschst Du Dir mehr?

Um zu sehen, wo wir uns am schnellsten entwickeln sollten um glücklich zu sein (oder zu bleiben), gab Christian uns als nächste die Aufgabe, 5 unserer wichtigsten Werte aufzuschreiben. Ob für den Beruf oder privat war einem selbst überlassen.

Unsere gemeinsame Liste war sehr interessant. Daher im Folgende alle für euch als Inspiration.

Offenheit, Familie, Reflexionsvermögen, Nächstenliebe, Treue, Ehrgeiz, Freiheit, Fairness, Schönheit, Selbstlosigkeit, Toleranz, Egoismus, Respekt, Höflichkeit, Teilen, Pünktlichkeit, Ausdauer, Selbstverwirklichung, Zuverlässigkeit, Passion, Loyalität, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Freundschaft, Geld, Präsenz und Gesundheit.

Im Workshop gaben wir im nächsten Schritt den 5 Werten nach Gefühl einen Zahlenwert (0, 10, 20, 30, 40, etc. bis 100).

Der Zahlenwert zeigte an, wie stark ein Wert, der einem etwas bedeutet, im Leben vertreten ist. Die niedrigste vergebene Zahl zeigte daher, wo der dringendste Bedarf für Veränderung besteht.

Ich werde Euch nicht verraten, was mein niedrigster Wert war. Aber er lag nur bei 10. Das Ergebnis war für mich wirklich aufschlussreich und ich kann den Selbsttest nur empfehlen.

Gelegenheiten überall

Mein persönliches Fazit: Veränderung ist zwar mitunter mühsam, aber sie ist auch eine Gelegenheit zu Gestalten.

Für diejenigen, die eine entsprechende, offene Haltung mitbringen und in der Lage sind Impulse zu erkennen.

So wird aus Change Kitchen die Chance Kitchen ⚡️

… und weil Du Dir nun womöglich denkst, etwas verpasst zu haben, haben wir für Dich das Panel mitgeschnitten :

Bis zum nächsten Mal!